Über uns

Justyna Weber von der Initiative Solidarni und Oberbürgermeister Christian Ude

Solidarni ist ein deutsch-polnischer Verein, dessen Mitglieder in München wohnen, aber aus verschiedenen Ländern, zum Beispiel Polen, Kuba und Afghanistan, stammen. Namensgeber ist die Gewerkschaft Solidarnosc, die 1980 aus einer Streikbewegung entstand und an der politischen Wende 1989 entscheidend mitwirkte. Justyna Weber, langjährige Mitarbeiterin der Migrationsberatung der Landeshauptstadt München, gründete die Initiative 2012. Solidarni ist offen für Migranten aus allen Ländern. Als Treffpunkt verschiedener Kulturen bietet die Initiative Hilfe und Orientierung für alle Neuankömmlinge. Sie setzt auf den gegenseitigen Erfahrungsaustausch ihrer Mitglieder, um ihnen bei der Überwindung von sozialen Problemen zu helfen. Zahlreiche Kultur- und Informationsveranstaltungen bereichern das Vereinslebens. Seit der Vereinsgründung hat es bereits viele Kurse und Beratungen für Hilfesuchende gegeben.

 

 

Was ist Ihrem Verein besonders wichtig?

Solidarni berät Migranten bei sozialen Problemen – in Veranstaltungen oder auch mit Einzelgesprächen – und unterstützt sie bei der Anerkennung von ausländischen Zeugnissen. Integrationsförderung leistet Solidarni sowohl durch gegenseitigen Erfahrungsaustauch als auch durch gezielte Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit. Das Bild Polens ist immer noch bei vielen Deutschen durch eine gemeinsame leidvolle Geschichte geprägt. Deshalb liegt Solidarni auch die gegenseitige kulturelle Verständigung zwischen Deutschland und Polen am Herzen. Aus dem Nachbarland Polen kommen jedes Jahr viele Menschen zum Arbeiten nach Deutschland. Gerade sie brauchen dringend eine von der Landeshauptstadt München geförderte polnischsprachige Beratungsstelle.

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Erzählen Sie uns von Ihrem schönsten Vereinserlebnis!

Besonders gern erinnere ich mich an unser letztes Fest zum Andreastag, dem Andrzejki-Fest, das den Beginn der Adventszeit einleitet. Anders als in Deutschland wird die Andreasnacht in Polen, insbesondere von der polnischen Jugend, noch heute ausgiebig gefeiert. Hier stehen gutes Essen und Rituale, mit deren Hilfe man etwas über den zukünftigen Liebsten herausfinden möchte, im Vordergrund. So ist es üblich, aus den Schuhen aller Anwesenden eine lange Schlange zu bilden. Das Mädchen, dessen Schuhspitze eine Tür berührt, wird im kommenden Jahr angeblich vor den Traualtar schreiten.

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Der Verein Solidarni bietet Sozial- und Asylberatung in den Sprachen (Polnisch, Englisch, Italienisch, Französisch, Russisch und Spanisch)

Montag von 

14:00 -16:00 Uhr

 

und Donnerstag von

10:00-16:00 Uhr

 

Ort: Westendstr. 68

80339 München